Können Hybridpapiere die Lücke zwischen Aktien und Anleihen schließen?
Enge Anleihenspreads und hohe Aktienbewertungen stellen für viele Portfolios ein Problem dar. Hybride Wertpapiere – also solche, die Merkmale von Anleihen und Aktien vereinen – könnten eine mögliche Lücke zwischen Anleihen und Aktien schließen. Anleger, die sich auf laufenden Ertrag und Wachstum konzentrieren, könnten damit die Renditen ihrer Portfolios steigern, ohne unverhältnismäßige Risiken einzugehen. Wir sehen drei Vorteile, die hybride Wertpapiere für ein MultiAsset-Portfolio bieten können.
Wichtigste Erkenntnisse
- Mit einem Renditepotenzial im Bereich von 5 bis 6 %1 p.a. und einer besseren Bonität als Hochzinsanleihen haben sich Hybridpapiere für viele Anleger weltweit zu einer wichtigen Assetklasse entwickelt.
- Hybride Wertpapiere weisen zwar Zinsrisiken auf, doch können diese mit einem aktiven Ansatz beim Portfoliomanagement gesteuert werden.
- Hybridpapiere bieten Diversifizierungsvorteile, da sie sich nicht im Gleichschritt mit globalen Aktien entwickeln. Ihre Korrelation ist deutlich geringer als die von Hochzinsanleihen.
- Hybride Wertpapiere können die Rendite von MultiAsset-Portfolios steigern, das risikobereinigte Ergebnis verbessern und für mehr Widerstandsfähigkeit sorgen, wenn die Drawdowns aktiv gemanagt werden.
1 Der ICE Global Hybrid Corporate & High Yield Index, den wir für unsere Analyse verwenden, weist gemäß Bloomberg-Daten eine Rendite auf Endfälligkeit von 5,6% (in US-Dollar) auf.