Liability Driven Investing (LDI)
Individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen zur Sicherung des Ausfinanzierungsgrades Ihres Pensionsplans.
Sponsoren von Pensionsplänen sind verpflichtet sicherzustellen, dass ihre Anlagen ausreichend Rendite erwirtschaften, um zukünftige Rentenzahlungen bedienen zu können. Schwankende Zinsen, Inflation und volatile Kapitalmärkte erschweren diese Aufgabe, da sie Vermögenswerte und Verpflichtungen unterschiedlich beeinflussen. Steigen die Verpflichtungen schneller als die Anlagen, entsteht so eine Finanzierungslücke. Die Einbindung einer LDI Strategie in das Anlageportfolio bietet hier eine wirkungsvolle Lösung: Durch eine gezielte Abstimmung der Anlagen auf die Dynamik der Verpflichtungen wird der Deckungsgrad stabilisiert und das Finanzierungsrisiko nachhaltig reduziert.
Risiken für den Ausfinanzierungsgrades Ihres Pensionsplans
Zinsveränderungen haben einen erheblichen Einfluss auf den Wert von Pensionsverpflichtungen. So können fallende Zinsen den Barwert zukünftiger Rentenzahlungen und damit auch den Verpflichtungswert deutlich erhöhen. Für einen typischen Pensionsplan kann ein Zinsrückgang von 1% den Barwert der Verpflichtungen je nach Duration/Struktur um 10%-30% erhöhen und den Ausfinanzierungsgrad entsprechend reduzieren. Dieser Effekt konnte nach der Finanzkrise in 2008 beobachtet werden, als fallende Zinsen zu höheren Verpflichtungswerten führten und folglich der Ausfinanzierungsgrad vieler Pensionspläne merklich belastet wurde.
Inflation wirkt sich unmittelbar auf die zukünftigen Verpflichtungen eines Pensionsplans aus. Besonders Pläne mit inflationsgebundenen Rentenanpassungen sehen sich bei steigendem Preisniveau schnell mit höheren Auszahlungen konfrontiert. Wächst das Planvermögen nicht im gleichen Tempo, kann der Deckungsgrad unter Druck geraten – potenziell bis hin zu spürbaren Finanzierungslücken. Diesen Effekt haben viele Pensionspläne insbesondere in den Jahren 2021 und 2022 erlebt.
Marktwertverluste im Anlagevermögen können den Ausfinanzierungsgrad erheblich belasten – selbst wenn sich die Verpflichtungen stabil entwickeln. Besonders renditeorientierte Anlageklassen wie Aktien oder illiquide Investments weisen ein höheres Verlustrisiko auf, das zu einem spürbaren Rückgang des Ausfinanzierungsgrads führen kann.
Hierzu zählen eine Reihe an Faktoren außerhalb des Kapitalmarkts, welche die Höhe der erwarteten Rentenzahlungen beeinflussen können (z.B. Langlebigkeitsrisiken).
Wirkungsweise einer LDI Strategie
Fallende Zinsen und steigende Inflation können den Verpflichtungswert deutlich erhöhen und sind zwei der Hauptrisiken für die Entwicklung des Ausfinanzierungsgrades. Eine LDI Strategie kann beide Risiken effizient adressieren, indem sie die Sensitivität der Verpflichtungen auf der Anlageseite nachbildet und dadurch einen stärkeren Gleichlauf zwischen der Anlageseite und den Verpflichtungen herstellt. Dadurch wird auch in adversen Kapitalmarktszenarien der Ausfinanzierungsgrad stabilisiert.
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Heiko Teßendorf
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Oliver Schütz
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